Navigation


Orientierungslos zu sein, bedeutet in den Weiten Skandinaviens immer eine große Bedrohung für Ihre Sicherheit!

Recta Kompass Bitte lassen Sie sich von dem ersten Satz nicht abschrecken.
Wer den Umgang mit einem Kompass beherrscht und eine gute Wanderkarte dabei hat, sollte eigentlich zurecht kommen.

Zum Thema Wanderkarten siehe:

[ Kartenmaterial ]

Fjällkartan 1:100000

Satelliten Navigation (GPS, Global Positioning System):

Da ich mich, im Rahmen meines Studiums, mit diesem Thema stark auseinandersetzen muß, möchte ich auch hier darauf eingehen.
Mit der Hilfe eines GPS-Empfängers sind Sie in der Lage, jederzeit und an jedem Ort der Welt, die geographischen Koordinaten Ihres Standortes zu kennen.
Mit dem Wissen um Ihren Standort
(z.B.: 62°18'75"N 12°39'37"E Koordinaten der Hävlingsstugorna, Dalarna) ist Ihnen aber noch nicht viel weiter geholfen. Denn Sie müssen zusätzlich noch in der Lage sein, diese Daten auf ein Kartenblatt zu übertragen. Wenn Sie sich dieses Wissen angeeignet haben, was nicht besonders schwierig ist, können Sie aber zu jeder Zeit sagen, wo Sie sich gerade befinden. Zumindest auf 100 m genau.

Garmin GPS II plus Grundsätzlich ist eine Standortbestimmung natürlich auch mit einem Kompass möglich, und in den meisten Fällen ausreichend genau, aber manchmal kann ein GPS-Empfänger doch etwas mehr leisten.

Stellen Sie sich einmal vor, Sie wandern im Winter auf dem Kungsleden. Sie gehen bei Sonnenschein los, doch das Wetter ändert sich. Nebel kommt auf. Schneetreiben setzt ein. Sie können kaum noch das nächste Markierungsschild in 50 m Entfernung erkennen. Sie sehen keinen Horizont mehr und alles ist weiß in weiß (White-Out). Als dann auch noch der Wind immer heftiger wird, möchten Sie aber langsam wissen wie weit Sie überhaupt schon gelaufen sind, bzw. wo Sie sich gerade befinden? Mit einem Kompass haben Sie keine Chance, dieses im Moment heraus zu finden. Mit einem GPS ist es aber kein Problem.
White-Out
So ähnlich erging es mir im Februar 2000, als ich alleine auf dem Kungsleden 2 km vor der nächsten Hütte unterwegs war.
Es stellte sich mir die Frage, mein Zelt aufzubauen und den Sturm abzuwarten oder die restlichen Kilometer (wobei ich nicht wußte wieviele es noch waren) weiter zu wandern. Ohne genau zu wissen, wo ich mich befand, hätte ich das Zelt aufgebaut und den Sturm abgewartet. Weil ich aber durch das GPS genau sagen konnte, daß in 2 km die sichere Hütte auf mich wartet, bin ich weiter gegangen. Ich war 40 min später in Sicherheit.

Dieses ist ein Beispiel für den sinnvollen Einsatz von GPS-Geräten. Die meiste Zeit jedoch befindet sich mein Empfänger sicher verstaut im Rucksack. Es reicht mir zu wissen, daß er da ist, wenn ich ihn brauche.
Für mich ist ein GPS-Gerät ein Sicherheitsfaktor, auf den ich ungerne verzichte.

Ein GPS-Empfänger zeigt mir natürlich nicht nur den geographischen Längen.- und Breitengrad, er kann mir die Position auch als sogenannten Rechts.- und Hochwert angeben, welche ich direkt in einer Karte ablesen kann.


Tip: Wenn Sie weitergehende Fragen zum Thema GPS haben, schreiben Sie mir. Ich helfe Ihnen gerne weiter. Bezugsquellen siehe Links (Globetrotter oder Woick).


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